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		<title>Kyoto-Ziel bereits jetzt erreicht</title>
		<link>http://www.rorkvell.de/news/2008/Kyoto-Ziel_bereits_jetzt_erreicht</link>
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			Das ganz normale Chaos, täglich frisch auf den Tisch. Direkt aus der hintersten Provinz in die Metropolen von Groß-Blogistan.
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		<copyright>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</copyright>
		<managingEditor>siegfried@rorkvell.de (Siegfried Gipp)</managingEditor>
		<webMaster>siegfried@rorkvell.de (Siegfried Gipp)</webMaster>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 09:32:57 +0100</pubDate>
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			<title>Kyoto-Ziel bereits jetzt erreicht</title>
			<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 09:32:57 +0100</pubDate>
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&lt;p&gt;Anscheinend hat Deutschland das Kyoto-Ziel, die CO2-Emissionen
um 21% gegenüber 1990 zu senken, bereits jetzt erreicht. Geplant
war es bis 2012. Das ist mal enlich eine gute Nachricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemerkenswert daran ist, wodurch diese Senkung zustande gekommen
ist. Hauptsächlich waren daran drei Faktoren bedeutend:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Ein Faktor war anscheinend der Ausbau der regenerativen
Energien. Das zeigt, dass es zum Ausbau der alternativen Energien
keine Alternativen gibt. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein milder Winter hat zu weniger Heizölverbrauch geführt. Nun,
das kann sich wohl Niemand als Verdienst ans Revers heften. Immerhin
bleibt anzumerken, dass dieser Spareffekt wesentlich in Privathaushalten
zustande kam.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Straßenverkehr stößt ebenfalls weniger CO2 aus. Das dürfte zu einem
kleinen Teil der Verdienst der Autoindustrie sein, zu einem größeren
Teil aber der Verdienst all der vielen Autofahrer, die vernünftig geworden
sind. Allerdings ist hier noch jede Menge Potential. Große schwere
Autos sowie die sogenannte "sportliche" Fahrweise sollten endlich der
Vergangenheit angehören. Immerhin scheinen das doch inzwischen ein paar
Autofahrer kapiert zu haben.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls interessant ist, dass die industriellen CO2-Großproduzenten
nicht nur nicht zu der Einsparung beigetragen haben, sondern im Gegenteil
noch mal um 1% zugelegt haben. Anscheinend fehlt dort, wo zu viel Geld
vorhanden ist, immer noch jede Motivation für Verantwortung für die
Umwelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles in Allem ist das trotzdem ein Ergebnis, auf das man stolz sein
kann, und auf dem man aufbauen kann. Bedauerlicherweise wird das aber
an der Entwicklung des Weltklimas Nichts mehr ändern. Aufstrebende
Industrienationen wie China, Indien oder Brasilien haben beim CO2 Ausstoß
dermaßen zugelegt, dass dadurch jede Einsparung der alten Industrieländer
mehr als zunichte gemacht wird. China hat inzwischen den bislang größten
Weltverschmutzer, die USA, überholt. Indien und Brasilien tun Alles,
um mit China gleich zu ziehen. Selbst wenn Deutschland seine CO2 Emissionen
auf Null zurückfährt, bleibt weltweit immer noch ein drastischer Anstieg
des CO2 Ausstoßes übrig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich frage mich, wie die superreichen Ölscheichs aus &lt;abbr title="zum Beispiel"&gt;z.B.&lt;/abbr&gt; Dubai damit
umgehen werden, wenn ihre erst kürzlich fertiggestellte künstliche Insel der 
Dukatenscheisser durch den steigenden Meeresspiegel untergeht.&lt;/p&gt;
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<p>Anscheinend hat Deutschland das Kyoto-Ziel, die CO2-Emissionen
um 21% gegenüber 1990 zu senken, bereits jetzt erreicht. Geplant
war es bis 2012. Das ist mal enlich eine gute Nachricht.</p>
<p>Bemerkenswert daran ist, wodurch diese Senkung zustande gekommen
ist. Hauptsächlich waren daran drei Faktoren bedeutend:</p>
<ol>
<li>Ein Faktor war anscheinend der Ausbau der regenerativen
Energien. Das zeigt, dass es zum Ausbau der alternativen Energien
keine Alternativen gibt. </li>
<li>Ein milder Winter hat zu weniger Heizölverbrauch geführt. Nun,
das kann sich wohl Niemand als Verdienst ans Revers heften. Immerhin
bleibt anzumerken, dass dieser Spareffekt wesentlich in Privathaushalten
zustande kam.</li>
<li>Der Straßenverkehr stößt ebenfalls weniger CO2 aus. Das dürfte zu einem
kleinen Teil der Verdienst der Autoindustrie sein, zu einem größeren
Teil aber der Verdienst all der vielen Autofahrer, die vernünftig geworden
sind. Allerdings ist hier noch jede Menge Potential. Große schwere
Autos sowie die sogenannte "sportliche" Fahrweise sollten endlich der
Vergangenheit angehören. Immerhin scheinen das doch inzwischen ein paar
Autofahrer kapiert zu haben.</li>
</ol>
<p>Ebenfalls interessant ist, dass die industriellen CO2-Großproduzenten
nicht nur nicht zu der Einsparung beigetragen haben, sondern im Gegenteil
noch mal um 1% zugelegt haben. Anscheinend fehlt dort, wo zu viel Geld
vorhanden ist, immer noch jede Motivation für Verantwortung für die
Umwelt.</p>
<p>Alles in Allem ist das trotzdem ein Ergebnis, auf das man stolz sein
kann, und auf dem man aufbauen kann. Bedauerlicherweise wird das aber
an der Entwicklung des Weltklimas Nichts mehr ändern. Aufstrebende
Industrienationen wie China, Indien oder Brasilien haben beim CO2 Ausstoß
dermaßen zugelegt, dass dadurch jede Einsparung der alten Industrieländer
mehr als zunichte gemacht wird. China hat inzwischen den bislang größten
Weltverschmutzer, die USA, überholt. Indien und Brasilien tun Alles,
um mit China gleich zu ziehen. Selbst wenn Deutschland seine CO2 Emissionen
auf Null zurückfährt, bleibt weltweit immer noch ein drastischer Anstieg
des CO2 Ausstoßes übrig.</p>
<p>Ich frage mich, wie die superreichen Ölscheichs aus <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> Dubai damit
umgehen werden, wenn ihre erst kürzlich fertiggestellte künstliche Insel der 
Dukatenscheisser durch den steigenden Meeresspiegel untergeht.</p>
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			<source url="http://www.tagesschau.de/inland/kyoto104.html">Tagesschau</source>
			<category>Umwelt</category>
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