Das ganz normale Chaos, täglich frisch auf den Tisch. Direkt aus der hintersten Provinz in die Metropolen von Groß-Blogistan.


  1. Javascript = Trojaner?
  1. Javascript = Trojaner?

    Thu, 01 May 2008 11:25:32 +0200

    Die Gefahr durch Trojaner steigt. Immer mehr Webseiten sind infiziert. Der weit verbreitete Irrglaube, die Seite des besten Freundes könne man doch getrost besuchen, weil man kenne diesen Freund schließlich persönlich, und der würde niemals einen Trojaner in seine Seite reinmachen, hilft hier kein Bisschen weiter. Natürlich würde der Freund keinen Trojaner in seine Seite reinmachen. Darum geht es ja auch gar nicht. Niemand bastelt einen Trojaner in seine eigene Seite rein (naja, ausser vielleicht das BKA). Trojaner werden von Hackern illegal in Webseiten eingefügt. Folglich kann also auch die vertrauenswürdigste Webseite mit einem Trojaner verseucht sein.

    das Risiko, sich einen Trojaner allein durch Surfen im Internet einzufangen, steigt. Der Grund dafuer ist die in den letzten Monaten stark gestiegene Zahl von infizierten Webseiten, darunter auch immer haeufiger vermeintlich vertrauenswuerdige, warnt das BSI. Auch mehrere IT-Sicherheitsunternehmen vermelden diesen gefaehrlichen Trend zu manipulierten Webseiten. Auf mehr als der Haelfte solcher schaedlicher Seiten finden sich laut einer aktuelle Studie der Firma Sophos sogenannte "iFrames" oder verschleierter JavaScript-Code. Dies zeigt, wie wichtig es ist, Aktive Inhalte wie beispielsweise JavaScript im Browser zu deaktivieren und immer die neuesten Patches fuer das Betriebssystem und Anwendungen einzuspielen.

    So nett Javascript auch sein kann: Abschalten! Sicher ist sicher.