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		<title>Google Zensur</title>
		<link>http://www.rorkvell.de/news/2009/Google_Zensur</link>
		<description>
			Das ganz normale Chaos, täglich frisch auf den Tisch. Direkt aus der hintersten Provinz in die Metropolen von Groß-Blogistan.
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		<language>de</language>
		<copyright>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/</copyright>
		<managingEditor>siegfried@rorkvell.de (Siegfried Gipp)</managingEditor>
		<webMaster>siegfried@rorkvell.de (Siegfried Gipp)</webMaster>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 09:17:44 +0200</pubDate>
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			<title>Google Zensur</title>
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 09:17:44 +0200</pubDate>
			<description>
&lt;p&gt;Von wegen &lt;q lang="en"&gt;don't be evil&lt;/q&gt;. YouTube, das ja &lt;span xml:lang="en"&gt;Google&lt;/span&gt; gehört, hat
sich bei &lt;a href="http://www.stoibaer.de/fanfare-ciocarlia-in-regensburg.html"&gt;StoiBär&lt;/a&gt;
beschwert und ein von ihm selbst gemachtes Minivideo gelöscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob diese Löschung rechtens war oder nicht, interessiert dabei erst mal nicht. 
Die Löschung wurde vorgenommen auf Anforderung eines sogenannten Rechteinhabers.
Dieser Anforderung wurde anscheinend ohne Prüfung entsprochen. Eine Nachfrage vorher
bei StoiBär, die ihm die Möglichkeit gegeben hätte, darauf zu reagieren, gab es
nicht. Also: &lt;q&gt;in dubio contra reo&lt;/q&gt;. Irgendeine Firma vertritt die &lt;em&gt;Meinung&lt;/em&gt;,
da sei Irgendwas nicht rechtens (aka mit den eigenen Interessen nicht vereinbar),
und schon folgt &lt;span xml:lang="en"&gt;Google&lt;/span&gt; dem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht tut &lt;span xml:lang="en"&gt;Google&lt;/span&gt; ja selbst nichts Böses. Naja, jedenfalls nicht aus eigener 
Initiative. Aber &lt;span xml:lang="en"&gt;Google&lt;/span&gt; lässt sich nur all zu leicht von Unternehmen oder auch
Staaten (China) vor den Karren spannen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der korrekte Weg wäre gewesen, die Löschungsanforderung an StoiBär weiter zu leiten
und seine Reaktion abzuwarten. Er hätte dann, eventuell mit Hilfe eines Anwalts,
klären können, ob tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung vorlag. Immerhin
handelt es sich bei dem Video über eine Band um ein Video über öffentliche
Personen. Das Bildmaterial ist also vom Urheberrecht gar nicht betroffen. Allenfalls
insofern, als dass StoiBär die Urheberrechte an eben diesem Bildmaterial hat. Bliebe noch
das Tonmaterial. Hier könnte vielleicht tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung
vorliegen. Aber das müsste erst mal geprüft werden, bevor solch ein Video
in bester deutscher Beamtenmanier auf Anforderung der "Obrigkeit" gelöscht wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erinnere mich da an ein Experiment in Zusammenhang mit Kinderpornos. Da wurden
den Providern Aufforderungen geschickt, diese Seiten zu entfernen. In einem Fall
schrieb der Provider zurück, dass man das Material geprüft habe, und der 
Seiteninhaber Altersnachweise der Abgebildeten vorgelegt habe, und dass die Seite
deswegen nicht entfernt wurde. Das ist saubere Arbeit. &lt;/p&gt;

			</description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Von wegen <q lang="en">don't be evil</q>. YouTube, das ja <span xml:lang="en">Google</span> gehört, hat
sich bei <a href="http://www.stoibaer.de/fanfare-ciocarlia-in-regensburg.html">StoiBär</a>
beschwert und ein von ihm selbst gemachtes Minivideo gelöscht.</p>
<p>Ob diese Löschung rechtens war oder nicht, interessiert dabei erst mal nicht. 
Die Löschung wurde vorgenommen auf Anforderung eines sogenannten Rechteinhabers.
Dieser Anforderung wurde anscheinend ohne Prüfung entsprochen. Eine Nachfrage vorher
bei StoiBär, die ihm die Möglichkeit gegeben hätte, darauf zu reagieren, gab es
nicht. Also: <q>in dubio contra reo</q>. Irgendeine Firma vertritt die <em>Meinung</em>,
da sei Irgendwas nicht rechtens (aka mit den eigenen Interessen nicht vereinbar),
und schon folgt <span xml:lang="en">Google</span> dem.</p>
<p>Vielleicht tut <span xml:lang="en">Google</span> ja selbst nichts Böses. Naja, jedenfalls nicht aus eigener 
Initiative. Aber <span xml:lang="en">Google</span> lässt sich nur all zu leicht von Unternehmen oder auch
Staaten (China) vor den Karren spannen.</p>
<p>Der korrekte Weg wäre gewesen, die Löschungsanforderung an StoiBär weiter zu leiten
und seine Reaktion abzuwarten. Er hätte dann, eventuell mit Hilfe eines Anwalts,
klären können, ob tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung vorlag. Immerhin
handelt es sich bei dem Video über eine Band um ein Video über öffentliche
Personen. Das Bildmaterial ist also vom Urheberrecht gar nicht betroffen. Allenfalls
insofern, als dass StoiBär die Urheberrechte an eben diesem Bildmaterial hat. Bliebe noch
das Tonmaterial. Hier könnte vielleicht tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung
vorliegen. Aber das müsste erst mal geprüft werden, bevor solch ein Video
in bester deutscher Beamtenmanier auf Anforderung der "Obrigkeit" gelöscht wird.</p>
<p>Ich erinnere mich da an ein Experiment in Zusammenhang mit Kinderpornos. Da wurden
den Providern Aufforderungen geschickt, diese Seiten zu entfernen. In einem Fall
schrieb der Provider zurück, dass man das Material geprüft habe, und der 
Seiteninhaber Altersnachweise der Abgebildeten vorgelegt habe, und dass die Seite
deswegen nicht entfernt wurde. Das ist saubere Arbeit. </p>

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			<link>http://www.rorkvell.de/news/2009/Google_Zensur</link>
			<source url="http://www.stoibaer.de/fanfare-ciocarlia-in-regensburg.html">StoiBär</source>
			<category>Zensur</category>
			<category>Blog</category>
		</item>
		<item>
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&lt;p&gt;Kennen Sie den Leitbeitrag
von Prof. Richard Albrecht
mit dem empirischen Nachweis, daß
und wie google.de nachzensiert nicht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veröff. sowohl in Aufklärung und Kritik 
2007 als auch wieder in A´s Buch SUCH 
LINGE (Shaker Verlag, 2008)&lt;/p&gt;
			</description>
			<author>Harry</author>
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 11:04:59 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<description>Nö, kannte ich noch nicht. Danke für den Hinweis.</description>
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 11:07:00 +0200</pubDate>
		</item>

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