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Kommentare

Mon, 06 Jul 2009 10:40:19 +0200

Kommentar oder nicht Kommentar, das ist hier die Frage:
Ob's edler im Gemüt, die Paragraphen und Abmahnungen
des wütenden Datenschutzbeauftragten zu erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
durch Widerstand beendet werden - per Gerichtsbeschluss.

Wieder einmal ein grotesker Fall, wo die linke Hand nicht weiss, was die rechte tut. Also einerseits muss der Blogger seine Kommentatoren identifizieren, damit der Störer blockieren und/oder raushalten kann, auf der anderen Seite darf er das aber aus Datenschutzgründen nicht. So wird das Internet auf dem langen Marsch durch die Paragraphen doch noch kaputt gemacht.

So ganz verstehe ich diesen Streit um des Kaisers Bart nicht. Wenn ein Leser eines Blogs einen Kommentar verfassen will, und darauf hingewiesen wird, dass er diesen Kommentar durch Hinterlassen seiner e-mail Adresse oder Ähnlichem sozusagen unterschreibt, dann ist es doch wohl der Willes des Kommentators, dass diese Unterschrift zusammen mit seinem Kommentar öffentlich erscheint. Ansonsten hätte er ja nicht einen Kommentar geschrieben, sondern vielleicht eine e-mail.

Was natürlich nicht passieren darf, das ist, dass die nicht-öffentlichen Daten ohne Einwilligung des Kommentators an Dritte weiter gegeben werden. Aber das dürfte wohl bei kaum einem Blogger zu befürchten sein. Den Anforderungen des Datenschutzes sollte damit weitgehend Genüge getan sein.

Was man noch darüberhinaus tun könnte und vielleicht sollte, ist eine Datenschutzerklärung, in der drin steht, was mit den vom Kommentator hinterlassenen Daten gemacht wird. Ein Link auf diese Datenschutzerklärung gehört zu jedem Kommentarformular. Diese Erklärung kann eine einfache Webseite sein, auf der im Klartext das Notwendige drin steht. Wer ein bisschen mehr tun will, kann diese Datenschutzerklärung auch noch maschinenlesbar, z.B. im nach dem P3P Standard. Für den Firefox gibt es da die Extension PrivacyFox, die allerdings bislang nur rudimentär funktioniert. Aber immerhin, da ist Was auf dem Weg.

Grundsätzlich wäre eine Datenschutzerklärung für jeden Blogger nützlich und empfehlenswert. Rorkvell hat schon seit Urzeiten eine. Bereits vorbereitet für PrivacyFox. Sowas finde ich nützlich. Alles, was darüber hinaus geht, ist einach nur Sch...


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