Das ganz normale Chaos, täglich frisch auf den Tisch. Direkt aus der hintersten Provinz in die Metropolen von Groß-Blogistan.


Bundestrojaner

Mon, 10 Oct 2011 10:48:44 +0200

Der Bundestrojaner als Schweizer Taschenmesser für Blackhats. Nicht nur, dass der Überwachungs- und Kontrollwahn unserer Regierung mehr als merkwürdige Blüten treibt, dieser Bundestrojaner öffnet riesige Löcher in Computer und lädt geradezu dazu ein, dort weitere Malware dranzuhängen. Wenn ich nicht ungefähr so Etwas erwartet hätte, würde ich jetzt mit dem Kopf auf der Tastatur aufschlagen.

Glückwunsch an den CCC zur Analyse dieses Machwerks.


2 Kommentare

  1. Tue, 11 Oct 2011 16:30:18 +0200 (CEST)

    Author: Ch. Geiger

    habe deinen Artikel über den Bundestrojaner (der ja momentan durch alle Medien geistert) gelesen und bin froh, dass du dir nicht den 'Daetz' aufgeschlagen hast *grins* Ich (als technische Kaulquappe) habe keine Berührungsängste, was Trojaner angeht - DAS trojanische Pferd kommt ja aus der griech. Mythologie und ist seit Odysseus und seinen Fahrten recht bekannt ... Was mich allerdings immer wieder aufregt, sind diese Panikattacken, die wellenförmig alle Büro- und Schreibtischtäter erfasst und eine Epidemie an Anti-Viren Programmen auf dem Markt auslöst. Die Hersteller hören ihre Kassen klingeln und haben Dollarzeichen in den Augen ...
  2. Mi 12. Okt 08:55:59 CEST 2011

    Author: Siegfried

    Ja, das mit den Panikattacken ist sicher auch ferngesteuert. Und das ist deshalb so erfolgreich, eben weil Niemand wirklich eine Ahnung hat, was es damit auf sich hat. Gut, was das Ausspionireen angeht, da kann man zu Zeiten von Twitter und Facebook geteilter Meinung sein. Warum sollte sich Jemand Sorgen um das ausgespäht werden machen, wenn er sowieso jeden verqueren Furz veröffentlicht? Aber dass der Staat, der für die Durchsetzung von Recht verantwortlich ist, selber Unrecht begeht, das ist schon mehr als bedenklich. Zwar tut der Staat das eigentlich seit jeher, weswegen kaum noch Jemand dem Staat vertraut, aber dieser Vorfall wird auch das noch vorhandene Restvertrauen weiter schwinden lassen.