Blogkataloge

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  1. Blogkataloge
  1. Blogkataloge

    Blogkataloge – was war das noch mal gleich? Ach ja, diese Verzeichnisse. Alexa und Co. Hatte ich mal. Und nun wird bei Webmaster Friday gefragt, ob man denn noch…

    Nein, derzeit nicht. Das liegt allerdings nicht daran, dass ich diese Kataloge (oder Verzeichnisse) für überflüssig halte. Das liegt eher daran, dass ich zur Zeit andere Sorgen habe, als mich darum zu kümmern. Aber ich denke, ich werde meine Blogposts wieder in diverse solcher Kataloge eintragen. Warum? Nun, das zu erklären, ist nicht so ganz einfach. Zunächst einmal denke ich, dass die Fragestellung bei WebmasterFriday für mich falsch ist:

    Bringen Blogkataloge nicht das, was sie versprechen? Was versprechen sie eigentlich? Und was können sie bringen?

    Das ist zumindest bei mir nicht der Ansatz. Mal abgesehen davon, dass ich dieses Feature früher einmal aus reiner technischer Neugier eingebaut habe (ich wollte einfach wissen, ob es funktioniert), die Frage ist nicht, was Blogkataloge (mir) bringen. Die Frage ist eher, kann durch die Verwendung von Blogkatalogen dem Leser ein zusätzlicher Nutzen verschafft werden? Da ich mit meinem kleinen selbstgebastelten Blog weder kommerziell auf Mehrung des eigenen Vorteils angewiesen bin, noch auf Ruhm aus bin, kann mir die Nützlichkeit von Blogkatalogen für mich und mein Blog grade mal egal sein.

    Die andere Frage ist: Bringen Blogkataloge meinen Lesern Etwas? Ich denke, ja, wenn auch vielleicht nicht besonders viel. Stammleser brauchen keinen Blogkatalog, um meine Artikel zu finden. Mein Blog fing an mit einem RSS Feed (von Hand mit erstellt). Solch ein Feed ist dazu gedacht, regelmäßig von einem Feedreader abgefragt zu werden. Dieser Feedreader informiert dann den Leser darüber, ob und wann es etwas Neues gibt. Der zentrale Gedanke dabei ist: Ich stelle Etwas online und biete dies einfach so ohne Weiteres an. Wer's mag, ist willkommen, wer's nicht mag, darf fern bleiben. Keine Werbung. Dieses Prinzip behalte ich auch heute noch bei. Die aus dem RSS Feed automatisch erstellten HTML-Seiten sind eine sekundäre Quelle, ein Abbild. Ein Plus an Lesekomfort für Die, die es mögen. Mehr nicht.

    Keine Werbung?

    Korrekt. Allerdings mache ich hier dann doch Kompromisse. Denn wenn ich einem beliebigen Internetnutzer die Entscheidung darüber, mein Blog zu lesen oder es bleiben zu lassen, überlasse, dann sollte dieser Internetnutzer wenigstens ganz neutral über die Existenz dieses Blogs informiert werden. Wie also teile ich möglicherweise interessierten Surfern mit, dass ich meine ganz persönliche Meinung online zum Nachlesen habe? Dazu verwende ich im Wesentlichen eine Methode: Selber mitmachen. Blogkataloge sind eine weitere Methode, die aber selbst dann, wenn ich sie (in Zukunft wieder) nutze, eine sehr untergeordnete Rolle spielen.

    Wie mitmachen?

    1. Hauptsächlich mache ich mit, indem ich eben selber Blogartikel verfasse. Und diese Blogartikel verlinke ich dann mit anderen Blogartikeln (via ). Genau so war das ursprünglich einmal gedacht. Wer also irgendwelche Blogs liest, wird hin und wieder auf ein solches von mir stoßen. Und dann vielleicht meinen Artikel lesen. Auch dieser Artikel hier wird ja mit Webmasterfriday verlinkt. Er dient also, abgesehen von dem eigentlichen Statement, auch nebenbei dazu, mein Blog bekannt zu machen.
    2. Die zweite Methode: Ich kommentiere in anderen Blogs. Diese Methode ist weniger spezifisch und aufgrund der fehlenden Relevanz meiner Artikel bezüglich des kommentierten Blogartikels weniger effektiv. Wenn mein Blog für den kommentierten Blogartikel relevant wäre, dann hätte ich nicht dort kommentiert, sondern hier selbst einen Artikel geschrieben. Nichtsdestotrotz ist das Kommentieren in anderen Blogs eine Methode, um ganz nebenbei auch das eigene Blog bekannter zu machen.
    3. Blogkataloge stellen eine weitere Methode dar. Der einzige Blogkatalog, der wirklich miretwas bringt (bringen könnte), ist Rivva. Aber dort tauche ich (natürlich) nicht auf. Die Anderen sind ein kleines, relativ unbedeutendes Mittel. Theoretisch könnte man mehr daraus machen. Dazu bräuchte man eine Art Wissensdatenbank, die möglichst intelligent herausfindet, welche noch unbekannten Blogs gerade einen für den Leser interessanten Beitrag bieten. So viel Intelligenz ist allerdings derzeit noch in keinem Katalog vorhanden. Aber auch, wenn diese Kataloge recht unbedeutend sind, schaden tut es ja auch Nix. Also, warum nicht?

    Zusammengefasst: Blogkataloge sind ein Hilfsmittel mit bescheidenem, aber immerhin vorhandenem Nutzen.

    WebmasterFriday

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