
Color Grading
Color Grading ist anscheinend eine erfolgreiche Methode der Spieleentwickler, Wiedererkennung und damit Identifikation von resp. mit Spielen zu schaffen oder zu fördern. Eine interessante Idee.
Worum geht es? Es geht darum, der visuellen Präsentation einen eindeutigen farblichen Stempel zu verpassen. Also die Farben hauptsächlich aus Verläufen (Gradienten) von 2 oder drei Farben zu gestalten:
Dieses Beispiel zeigt sehr schön die Farbwahl von Drakensang online: Orange/Blau. Dieses Farbschema wird durch das Spiel hindurch konstant gehalten. Damit ergibt sich auf den ersten Blick eine gute Wiedererkennbarkeit und damit eine Identifikation mit dem Spiel.
Warum Color Grading nur für Spiele? Das gleiche Prinzip gilt auch für jede andere Art von visueller Präsentation. Also gilt das auch für Webpräsenzen. Für Rorkvell habe ich das, wenigstens ansatzweise, schon lange realisiert. Hier sind die vorherrschenden Farbtöne Braun und Grün. Es spielt im Grunde genommen gar keine all zu große Rolle, was für Farben man verwendet, es sollten nur nicht so viele sein. Zwei oder maximal drei vorherrschende Farben reichen völlig. Wenn es darüber hinaus geht, wird es bunt und wirkt beliebig.
Zusätzlich kann man ein oder zwei kleine Highlights setzen, indem man zu den zwei vorherrschenden Farben eine Kontrastfarbe wählt. Highlights werden es aber nur, wenn es sehr wenige und kleine Objekte sind. Sind es große oder viele, wird es bunt und damit beliebig.
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